Ode an die Lust

"In jeder asketischen Moral betet der Mensch einen Teil von sich als Gott an und hat dazu nötig, den übrigen Teil zu diabolisieren." Friedrich Nietzsche

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Gustav Klimt: Wasserschlangen II (Freundinnen), 1904

Lust als ungetrübte Freude, als grundlegendes Lebensgefühl in Form von Genuss, auch sexuellem Begehren, scheint das erste Gefühl zu sein, das wir zu unterbinden lernen, weil es so schwer auszuhalten ist, wird es nicht befriedigt. Diese Überzeugung liegt in der Wiege der Psychoanalyse Sigmund Freuds, und wurde teilweise von der modernen Psychologie revidiert. Mir macht es Sinn. Jedenfalls verstehe ich die Kausalkette, die dadurch in Gang gesetzt werden kann, jetzt besser.

Wenn Lust nicht fliessen darf, kommt zuerst ihre Kehrseite Wut und Ablehnung zum Vorschein. Die kann sich in Aggression steigern, welche sich mitunter destruktiv entlädt. Wut hat einen schlechten Ruf, und aggressives Verhalten ist inakzeptabel. Somit muss beides unterdrückt werden. Das kann in einer Depression enden, und/oder es bleibt ein diffuses Angstgefühl, das nur noch schwer herleitbar ist, sich aber äusserst un-lust-ig anfühlt. In diesem Stadium haben wir uns sehr stark vom natürlichen Fluss der Lebenslust abgeschnitten.

Beziehen wir es auf die Bereiche Essen und Sexualität.

Wie schon an anderen Stellen erwähnt, gibt es heutzutage kaum irgendwo so viele Ideologien und Konditionierungen wie im Bereich der Ernährung. Oder kennt jemand noch das reine Lustgefühl, das mit sorgenfreiem Essen einhergeht? Kaum. Hingegen ist eine allgemeine Verwirrung bis hin zur Abstumpfung und Entfremdung zu beobachten. Unser natürliches Wissen darüber, wer wir sind und was wir brauchen, scheint uns abhanden gekommen zu sein. Stets auf der Hut, uns und unsere Familien gesundheitlich und moralisch einwandfrei zu ernähren, ist Essen für viele zur reinen Kopfsache geworden, und der Umgang mit Genuss beherrscht von Restriktionen. So richtig stimmig kann es mit dieser abgetrennten Sicht nicht werden, weil die hiesigen Trends und Überzeugungen ständig wechseln und/oder je nach Ursprung unvereinbar divergieren, was uns immer tiefer desorientiert und zerstreut. Und es gibt Streit mit den Kindern!

In der Sexualität ist es ähnlich. Wir hätten einfach gerne unsere Triebhaftigkeit "überwunden" und identifizieren uns als erhabene Spezies (sich über die Natur erheben - wie geht das!?). Diese illusionierte Überlegenheit zementiert die kollektiven Glaubensstrukturen über Beziehung und eheliche Bindung in unseren Köpfen, dass es einem regelrecht die Luft abschneiden kann... doch das Leben lässt sich nicht ersticken - wie das Gras zwischen Asphaltspalten schon seinen Weg findet... so ertappen wir uns dann und wann doch bei einem zensierten Gedanken oder gar einer affektiven Handlung! Und fühlen uns dabei ... im Reinen? Tja...

Buddha fand zunächst nicht in die Einung - nicht im Überfluss seines Elternhauses, nicht in der Selbstkasteiung seiner Askese. Weder im blinden Konsum noch in rigiden Denk- und Verhaltensmustern. Sondern in einer Kindheitserinnerung an sein angeborenes, natürliches Verbundensein mit sich selbst, der Umgebung, mit allem. Er musste beide Pole kennen, um zu erkennen, dass es nicht das und nicht das (Skrt. ni-ni), sondern das Dritte, das Vereinende ist, und lehrt den mittleren Weg.

In der Frage nach dem "rechten" Mass können wir schauen: Auf welchem Pol sitze ich (fest)? In welche Richtung habe ich mich fixiert? Oder kann ich mir beides von Zeit zu Zeit erlauben: Der Lust ungehemmt zu frönen, wie auch zu verzichten, wenn's mir danach ist? Kann ich mich noch ungezwungen vom einen zum anderen bewegen und mittendrin, gegenwärtig, ganz ich selbst sein? In dieser Mitte kann die Lust gelebt werden, ohne dass sie verdrängt oder zwingend befriedigt werden muss. Dieser Punkt ist wichtig, denn es geht nicht darum, jeder Attraktion handelnd nachzulechzen, sondern einfach darum, bei sich zu sein und zu erkennen, welche Lust-Blocker in Form persönlicher oder (meist) kollektiver, gesellschaftlicher Konditionierungen in einem wirken (in der Ernährung ist das bspw. derzeit ein starker "Gesundheits"-Hype).

Auch Befriedigung kann ein Nicht-Aushalten der Anwesenheit von Lust bedeuten. Die Tantriker wissen darum und üben den Flow, das heisst im Fluss von tiefer Lust oder Freude oder Liebe in Hingabe zu SEIN. Im Flow, bei grosser innerer Gelöstheit gepaart mit grosser Wachheit, passiert eine Entbindung von den Auslösern (vs. die Bindung - Skrt.samyoga); Zwänge brechen auf: Ich tue nichts, weil ich MUSS, ich lasse nichts, weil ich MUSS. Letztendlich scheint es irrelevant, was genau ich tu und lass. "Wenn's niemandem schadet!!", wird man denken. Ich ahne, dass es demjenigen, der - durchaus auch in An-Erkennung von Begrenzung und Verwirrung - in Übereinstimmung mit sich selbst und allem lebt, unmöglich wird, wahrhaftig Schaden anzurichten; dass er indes zur Inspirationsquelle wird für jene, die sich im Kreislauf des Leidens (Skrt. samsara) selbst bekämpfen.

Danke, Anouk, für die Erinnerung.

Skrt.= Sanskritbegriff

© Therese im August 2018 ... to be continued. Ich freue mich über alle Kommentare und weitere Anregungen, auch hilfreiche Kritik an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder auf facebook.


 
Die Rolle der Psyche in der Ernährung

Wenn Nahrung unbewusst als Ersatz für unbefriedigte Bedürfnisse genossen bzw. missbraucht wird, nützen keine Empfehlungen und schon gar keine Regeln oder Kontrolle des Essverhaltens. Viele Menschen kennen den Teufelskreis, der daraus entsteht: Eigentlich spürt man im Prinzip, was einem gut tut und was nicht. Dennoch fühlt man sich gewissermassen als Sklave seiner Gewohnheiten; jede Diät und jeder Veränderungsversuch scheint erzwungen und endet in einem gefühlten Krieg gegen sich selbst. Möglicherweise gelingt es zunächst, gefasste Vorsätze umzusetzen, nur zu oft schlägt das Pendel jedoch früher oder später in noch extremerer Weise in die andere Richtung als zuvor - Schuldgefühle, Frust und Resignation folgen.

Wann wir auf welche Nahrungsmittel  zurückgreifen, unterliegt oft gar nicht unserer willentlichen Kontrolle. Sonst wäre es ja einfach, auf Ungesundes zu verzichten. Tatsächlich werden wir aber, sobald wir eine Abhängigkeit (von z.B. Zucker, Fett, Salz, Nikotin, Koffein, Junk Food etc.) entwickelt haben, bei der Nahrungsauswahl und -aufnahme von komplexen biochemischen Prozessen gesteuert.

Das kann man sich in etwa so vorstellen: Sobald wir in unserem Alltag von einem Stressor getriggert werden (in diesem Zusammenhang sind das meistens psycho-mentale bzw. emotionale Stressoren) wird die Stress-Achse (sog. HPA-Achse) aktiviert und setzt unser Gehirn eine Kaskade an Botenstoffen frei. Um insbesondere mit dem daraus resultierenden Überschuss an Cortisol umzugehen, erzeugt der Körper ein starkes Verlangen nach Wirkstoffen, die uns Genuss verschaffen, sodass der Dopaminspiegel ansteigt - kurzfristig geht es uns dann besser. Diese Bewältigungsstrategie wird als "erfolgreich" abgespeichert. Allerdings fängt das Gehirn als Reaktion auf die Überschwemmung mit Dopamin (die nämlich auch eine Art Stress bedeutet) damit an, Rezeptoren zu kappen und uns weniger empfänglich für Lust zu machen. Daher brauchen wir von den Genussmitteln immer mehr und öfter. So wird aus einer ungünstigen Gewohnheit eine krankmachende Abhängigkeit, der wir ausgeliefert sind, da diese Vorgänge sehr rasch und unbewusst geschehen; wir haben keinen Handlungsspielraum und fühlen uns dadurch wie fremdgesteuert. Die beschriebenen Abläufe folgen demselben Prinzip wie alle anderen Süchte.

Hier setzen Yoga und Ayurveda an und bieten uns eine Vielzahl an Massnahmen und Methoden an, dieses innere Spiel zu durchschauen und den Teufelskreis zu durchbrechen.

Einerseits gibt es spezielle ayurveda-medizinische Kräuterpräparate, die hirntonisch wirken. Das bedeutet in diesem Zusammenhang, dass sie eine starke sattvische, also bewusstseinsfördernde Wirkung auf den Geist ausüben. Sie steigern unsere Resilienz und Affekttoleranz in Bezug auf Stressoren, sodass wir uns zunehmend Handlungsspielraum schaffen können, ohne weiter blind unseren Automatismen folgen zu müssen. In der traditionellen Gesundheitslehre zählt man aber auch eine ganz bestimmte Gruppe hiesiger Lebensmittel aufgrund ihrer besonderen Wirkung auf die mentale Immunität zum "Superfood" für die Psyche.

Eine ähnliche Wirkung auf das Gehirn haben yogische Atemübungen - Pranayama. Dabei zünden hauptsächlich die Neuronen im Präfrontalkortex. Die Aktivität und Zellversorgung mit Prana - Lebenskraft - steigen also genau in dem Hirnareal, das für Achtsamkeit und Präsenz zuständig ist, wie neuere wissenschaftliche Studien belegen.

Wir können zudem mit Vata-regulierenden Massnahmen unser bei Stress und Heisshunger ausser Rand und Band geratenes Luft-/Äther Element besänftigen. Vata (Wind) entfacht nämlich den Heisshunger besonders nachmittags / frühabends (Vata-Zeit!) nach einem intensiven Tag bei der Arbeit oder daheim mit Kindern und Haushalt. Weil meistens die Verdauungskraft aber nicht optimal funktioniert, können Nahrungsmittel von minderer Qualität und Genusssubstanzen noch schlechter verarbeitet werden, und somit mehr Probleme im Organismus verursachen.

Natürlich helfen auch psychologische Gespräche, um die Ursache der Stressoren und daraus entstehenden Abhängigkeiten zu analysieren und ins Bewusstsein zu holen.

Eine weitere, hervorragende meditative Übung ist die Methode des Dämonenfütterns. Sie stammt aus dem Buddhismus und hat eine lange Tradition. Auch die moderne Psychologie arbeitet - in abgewandelter Form - mit diesem Tool:

Eigentliche, aber verdrängte, in der Tiefe nagende Bedürfnisse werden im Rahmen dieser Übung auf überraschend einfache Weise offen gelegt. Sie werden als Dämon personifiziert, mit dem nun ein innerer Dialog stattfindet. Die weitere Übung besteht darin, durch wiederholende Zuwendung zu lernen, die dämonenhaften Bedürfnisse ohne äussere Mittel zu befriedigen, und sich auf diese Weise mit dem eigenen Schatten auszusöhnen. Oftmals handelt es sich z.B. um die unbefriedigte Sehnsucht nach Liebe, Geborgenheit, Zugehörigkeit etc., die durch die Entwicklung von Selbstmitgefühl und -fürsorge gestillt werden kann. Dann vollzieht sich die Transformation des inneren Dämons in einen Verbündeten. Das bedeutet, dass abgespaltene Persönlichkeitsanteile aus dem Unbewussten geholt und wieder integriert, und die Selbstheilungskräfte aktiviert worden sind. So kann eine wahrhaftige Veränderung greifen. Wichtig ist es zu verstehen, dass die unbewussten Anteile nur aufgrund der bisherigen Ablehnung zu dämonenhafter, angsteinflössender Grösse und Macht gewachsen sind. Sie wollen einfach angeschaut (und gefüttert) werden!

Neben "Essdämonen" kann auch mit allen anderen Kräften gearbeitet werden, die man in sich als schwierig, triebhaft, destruktiv oder spannungsgeladen erfährt: Körperliche Symptome wie chronische oder wiederkehrende Spannungen, Schmerzen, Krankheiten, Süchte, Emotionen, die als unangenehm bis übermächtig erlebt und daher unterdrückt werden, Ängste, Phobien, Geldsorgen, Perfektionismus, Arbeitswut, Minderwertigkeitsgefühle, Einsamkeit, (andere) Traumata ...

In der Geschichte Siddharta Gautamas, des historischen Buddhas, wird berichtet, dass er, besonders in der Nacht seiner Erleuchtung unter dem Bodhi Baum, ebenfalls sehr intensiv von inneren Dämonen und Abgöttern (auch "Mara" genannt) heimgesucht worden ist, ihnen jedoch letztlich offen begegnen konnte ohne wegzuschauen, zu kämpfen oder mitzugehen, und dadurch erleuchtet wurde.

Ich arbeite mit allen genannten Methoden im Rahmen der Einzelbegleitung, die ich anbiete. Auch in den Herbst-Seminaren "LICHT INS DUNKEL" und "Ayurveda & Yoga bei stressbedingten Beschwerden" werden wir die Themen genauer beleuchten und viel praktisch üben.

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Buddha, resisting the demons of Mara

I STOPPED FIGHTING MY DEMONS - WE ARE ON THE SAME SIDE NOW


© Therese Matiegka im Frühling 2018 - Echo erwünscht an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!            


 

Der Tod und was danach (nicht) kommt

Kennen Sie die kindlich-jugendliche oder auch religiös konnotierte Idee vom ewigen Leben? Vom Tod wollen viele lieber nichts wissen und sich jung, fit und schön und eigentlich unsterblich fühlen. Was dem nicht entspricht, wird gerne weggeschoben.

Wer - in aller Regel unfreiwillig - mit dem Tod konfrontiert wird, sei es durch Krankheit, Krise, Verlust oder Trauma, ist gezwungen hinzuschauen. Es kann auch einfach das Älterwerden sein, welches einem das Thema mehr und mehr ins Bewusstsein ruft. Plötzlich zu realisieren, nicht mehr zu den "Jungen" zu gehören, zu merken, wie viel sich verändert hat, wie vergänglich doch alles ist. Nichts ist, wie es "früher einmal war". Stetig von neuem loslassen, loslassen, loslassen. Die neue Situation akzeptieren, die auch nicht für immer so bleiben wird. Mit einem solchen Gefühl der äusseren und inneren Auflösung geht die Frage einher: Gibt es etwas (im Inneren), was Bestand hat? Das einzig Beständige ist die Veränderung, sagen die Buddhisten. Dazu komme ich gleich noch.

Bei den Hindus gilt der Seelenkern als unsterblich (ātman, er ist in allen Individuen derselbe. Atmen hat interessanterweise dieselbe Wortwurzel). Mitsamt einigen Merkmalen, dem lịnga (Seelenmerkmal, individuell geprägt), das der Seele sozusagen anhaftet (entsprechend wie man lebt und was man tut) wird man wiedergeboren. Innerhalb dieses Seelenmerkmals sitzen karmische Prägungen wie Stempelabdrücke. Die Karma-Theorie ist sowohl komplex als auch simpel - jede Ursache hat eine Wirkung. Das hat nichts mit Schuld und Strafe oder Belohnung zu tun, wie es z.B. häufig in der katholischen Kirche missinterpretiert wurde und wird. Das Wort "Sünde" im Wortsinn meint schlicht "das Ziel verfehlen".

Im Buddhismus gibt es so etwas wie die reinkarnierende Seele gar nicht (anātman). Dort wird das Ursache-Wirkungs Prinzip so verstanden wie eine Billardkugel, welche durch die ihr mit dem Anstoss übertragenen Energie (Ursache) eine andere Kugel anstösst und auf ganz bestimmte Weise und in ganz bestimmte Richtung ins Rollen bringt (Wirkung). Dort geht man davon aus, dass die Existenz eines Menschen beim Tod tatsächlich in sich zusammenfällt, aber eine entsprechende Energie hinterlässt, die ihrerseits wieder neues Leben verursacht.

In der Psychotraumatologie nach Dr. Franz Ruppert, München, stellen (beispielsweise nach dem traumatisierenden Verlust eines nahestehenden Menschen) Fragen über den Sinn des Todes und Erklärungsmodelle darüber, was danach ist, häufig Verdrängungsmechanismen dar. Um den puren Verlustschmerz und die eigene Ohnmacht nicht unmittelbar aushalten zu müssen, flüchten sich Hinterbliebene in Vorstellungen über schicksalhafte Vorherbestimmung ("es musste wohl so sein") und Hoffnungen ("bestimmt geht es ihm jetzt gut und sehen wir uns im Jenseits wieder"). Durch diese Überlebensstrategie wird die schmerzhafte Erfahrung in der Psyche dissoziiert, um das eigene Weiterleben und Funktionieren im Alltag zu sichern. (Vgl. dazu die Bücher und Vorträge "Symbiose und Autonomie", "Seelische Spaltung und innere Heilung").

Für uns Menschen und insbesondere für unsere Egos scheint die nüchterne Vorstellung schwierig, dass nach dem Tod von uns nichts mehr übrig bleibt und nichts mehr ist. Diese Variante kann aber im Prinzip nicht ausgeschlossen werden. Oder?

Antworten gibt es keine, so bleibt es eine der grossen Fragen im Leben, die als Fragen stehen bleiben und gelebt werden (müssen). Letztlich bleiben uns Modelle und Theorien, die vielleicht helfen können, etwas, das wir nicht verstehen, doch noch etwas mehr einzuordnen. Der Verstand kann nur in Grenzen denken..

Abschluss - Fragen, -Denkanstösse:

In Indien sterben Menschen am Strassenrand, niemand unternimmt etwas, das ist nichts Ungewöhnliches. Ist das Ignoranz oder Akzeptanz?

Vielleicht könnten wir mit dem Tabuthema brechen, wenn wir den Tod als ein Übergangsritual mehr ... feierten ... , wie es in anderen Kulturen üblich ist: Tanzen, Lachen, Singen, Essen, was passt zu den Betroffenen? Ist nicht der landläufige "Leichenschmaus" bereits eine Variante davon? Wen brüskiert es, und warum?

Und was denken Sie?

© Therese im Juni 2017

tranquility

"tranquility" © Yves Matiegka 2017

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